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Version: In Entwicklung
UDSP · Datenarchitektur

Daten technisch integrieren, abgrenzen und bereitstellen

Die Datenarchitektur beschreibt, wie Daten die UDSP durchlaufen, in technisch getrennten Datenräumen verarbeitet werden und über definierte Dienste wieder zur Verfügung stehen.

Drei Perspektiven auf dieselbe Architektur

Verarbeitung

Datenfluss

Definierte Stufen verbinden externe Zugänge, Verarbeitung, Persistenz und technische Bereitstellung.

Datenfluss öffnen
Abgrenzung

Datenräume

Fachliche Datenbereiche werden technisch getrennt und über Identitäten und Berechtigungen kontrolliert.

Transparenz

Datenmonitoring

Aktualität, Liefertreue und Fehler entlang der Verarbeitungskette werden als eigene Signale betrachtet.

Monitoring öffnen

Technischer Datenweg

Von außen kommende Daten erreichen die Plattform über definierte Schnittstellen und Integrationsdienste. Die Verarbeitung normalisiert und validiert die Inhalte, bevor sie in einem fachlich geeigneten Dienst persistiert werden. Nachgelagerte APIs, Dashboards, Karten, Kataloge und Anwendungen greifen anschließend auf die dafür freigegebenen Datenbestände zu.

Die beteiligten Komponenten unterscheiden sich je Datenart. PostgreSQL übernimmt relationale, räumliche und zeitbezogene Persistenz, MinIO speichert Objekte und Dateien, Stellio stellt standardisierte NGSI-LD-Kontextdaten bereit und FROST verwaltet SensorThings-Daten. Die technische Datenflusssicht ordnet diese Komponenten entlang der Verarbeitungskette ein.

Datenräume als technische Grenze

Die UDSP organisiert fachlich zusammengehörige Daten in abgegrenzten Datenräumen. Ein Datenraum ist innerhalb eines Mandanten eine zusätzliche Daten- und Berechtigungsgrenze; er ist nicht mit dem Mandanten selbst gleichzusetzen.

Für den NGSI-LD-Pfad werden Datenräume als getrennte Stellio-Tenants abgebildet. Beim externen Zugriff prüft APISIX den angeforderten Datenraum gegen die im Zugriffstoken enthaltenen Berechtigungen, bevor die Anfrage den Context Broker erreicht. Keycloak stellt dafür Identitäten und datenraumbezogene Rollen bereit. Andere Komponenten übertragen dasselbe Prinzip auf ihre eigenen technischen Modelle, beispielsweise GeoServer-Workspaces oder komponentenspezifische Rollen und Gruppen.

Die Architektur legt damit fest, dass Datenräume eine technische Trennungs- und Zugriffsgrenze bilden. Der konkrete fachliche Zuschnitt, die Benennung und die Verantwortung werden für das jeweilige Vorhaben festgelegt.

Semantik und Bereitstellung

Für semantisch beschriebene Kontextdaten verwendet die Plattform NGSI-LD und JSON-LD-Kontexte. Sensor- und Beobachtungsdaten können über OGC SensorThings verwaltet werden; Geodaten werden über standardisierte OGC-Dienste bereitgestellt. Metadaten und Kataloginformationen können sich an DCAT-AP.de orientieren.

Die Architektur erzwingt dabei keinen einzelnen Speicher für alle Daten. Sie verbindet spezialisierte Datenhaltungen über definierte Schnittstellen und stellt sicher, dass Identität, Datenraum und Zugriffsweg entlang der jeweiligen Verarbeitung berücksichtigt werden.